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Demnächst sehen Sie mich in Futura TV. Diese Berufssendung wird im Bernbiet jeweils am Nachmittag auf Telebärn ausgestrahlt. Ich werde ein kurzes Experteninterview geben zum Thema Potenzialanalyse und Potenzialabklärung.
Jetzt sind Herbstferien. Die Schulkinder vom Schulhaus vis-à-vis fahren mir nicht mehr schwarmweise um die Ohren. Dafür habe ich Zeit, meine Pendenzen aufzuarbeiten. Wenn Sie sich jetzt anmelden, geht es relativ rasch (ein paar Tage, sonst zwei Wochen), bis wir einen Termin finden. Für Erwachsene sehr praktisch. Ich bin daran, mein 10-jähriges Jubiläum zu organisieren. Zu diesem Zweck erarbeite ich mit zwei sehr kompetenten Kolleginnen von Biel und Busswil ein engeres Netz. Die Hompage habe ich bereits aufgeschaltet. Sie werden mehr davon lesen und hören:
Mit über 50 eine Fachhochschule für Sozialarbeit beginnen. Geht das? Ja, meine Ehefrau hat sich das vorgenommen und hat es geschafft. Sie wurde aufgenommen und kann ab September mit dem Bachelor-Studiengang an der FH Nordwestschweiz beginnen. Gratuliere!
Fehlerkultur.Vermutlich lesen Sie darüber nur selten. Ich bin immer hoch konzentriert, versuche mit allen Aspekten und nach bestem Wissen und Gewissen allen, also wirklich jedem einzelnen Kunden eine gute und nützliche Beratung zu liefern. Und doch irre ich mich manchmal. Einerseits mit der Analyse oder dem Vorschlag, den ich mache oder ich sag's meinen geschätzen Klienten auf die falsche Weise, so dass wir uns nicht oder missverstehen. Es ist selten, aber es kommt vor! Ich will natürlich keine Fehler machen und immer das Beste geben. Das ist mein Anspruch. Ich mache nicht extra Fehler und doch passieren sie. Ein bis zweimal im Jahr stehen gleichzeitig zwei Kunden vor der Tür. Hier ist es noch relativ einfach. Ich entschuldige mich für die Umstände und offeriere die Beratungssequenz gratis. Schwieriger wird es, wenn der Rapport, die Beziehung oder das Vertrauen abbricht. Kommunikation ist das schwierigste Arbeitsmittel überhaupt. Ich liege dann jeweils lange wach und versuche, mich auf meine Fehlerkultur zu konzentrieren und Möglichkeiten zu finden, mich zu verbessern. Weiterbildung und Supervision, sowie die Toleranz der Menschen, die zu mir kommen, helfen mit dabei. Ich danke allen Kundinnen udn Kunden herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen. Ich will es jeden Tag rechtfertigen.
In Beratungsgesprächen hat man Zeit, einen Entscheidungsprozess der Klienten zu begleiten. Ich übernehme auch oft die Führung. Dies gehört zu meinen Leistungen und zum Anspruch der Effizienz. Meist ist es so, dass während des Gesprächs schnellste Analysen gemacht, Fakten eingeordnet und Entscheide zum weiteren Vorgehen gefällt werden müssen. Wir kennen ja vorher die Situation und die Lebensgeschichte nicht. Jeder Mensch kommt mit differenzierten Erwartungen zu uns. Hinterher muss man sich dann nochmals viel Zeit nehmen, um das Vorgehen und die Aussagen auf richtig oder nicht richtig zu unterscheiden. Nachbearbeitung heisst das. Ist aber keine Administration, sondern ein Denkprozess, der oft beim Einschlafen und Erwachen andauert. Jetzt ist Ferienzeit, damit ich nachher wieder frisch, spritzig und schnell meinen Beitrag zu Lösungen leisten kann.
Soeben habe ich die Ausbildung am MAZ abgeschlossen und bin nun in journalistischen Grundfertigkeiten, Medienrecht, Recherche, Public Relations, Verlagsmarketing, etc. ein ausgebildeter Fachjournalist. Ich schreibe auch gern. Das war nicht immer so. Aber der Beruf bringt es mit sich, dass ich seitenlange Berichte schreibe. Ich wollte mich deshalb mit Sprache, Ausdruck, Stilmittel intensiver auseinandersetzen. Ausserdem erlebte ich gerade wieder einmal das Gefühl, wenn Wissen abgefragt wird und wie es ist, wenn ich an einer happigen Prüfung schwitzen muss. Der Freitag war ein heisser Tag.
Heute einmal etwas aus Wikipedia: Leidenschaft (gesteigert, aber als Begriff abkommend: Inbrunst) ist eine das Gemüt völlig ergreifende Emotion. Sie umfasst Formen der Liebe und des Hasses, wird aber auch für religiösen, moralischen oder politischen Enthusiasmus benutzt und beschreibt die intensive Verfolgung von Zielen ...,wobei im ursprünglichen Sinn immer der Beilaut von etwas Zerstörerischem mitschwingt. Im heutigen Alltagssprachgebrauch wird das Leiden Schaffende oft verdrängt. Mittlerweile hat Leidenschaft eher eine positive Konnotation.
Die Einträge hier im Blog sind im Frühling spärlich. Das hat damit zu tun, dass ich in dieser Jahreszeit immer sehr viel zu tun habe. Unterdessen sind Ostern und Pfingsten vorbei und alle wollen etwas anpacken und verändern. Allerdings ist zu spüren, dass es der Wirtschaft besser geht. Der Leidensdruck sinkt. Die Arbeitnehmer können etwas verlangen und sind sich am Arbeitsplatz eher sicher. Ausserdem brauchen alle Geld, um sich die Konsumgüter (Benzin, Ferien, Euro 08, was weiss ich) leisten zu können.
Ich bin der Meinung, dass jedes Verhalten und Bewegen in der Gesellschaft etwas Politisches an sich hat. Unser soziales Gefüge wird in individuellen Beziehungen gegründet. Wir müssen also in der Einzelbeziehung immer wieder die Frage stellen, ob alles gut läuft und wenn nicht, was können wir verändern oder gar verbessern. In friedlichen Momenten ist das nicht so schwierig. Es gibt aber Fallen. Verhalten ist so komplex, dass eine Analyse auch in erfolgreichen Momenten gut tut. Macht und Dominanz sind wichtige Antriebe, mit jemandem in Kontakt zu treten. In der Arbeitswelt geht es fast nur darum. Das merkt man, wenn im Arbeitsprozess oder im Team immer wieder etwas schief läuft. Die Waffen sind: Dominanz ausüben, auf der Vorgesetztenrolle beharren für die Machtvollen. Die mit weniger Macht ausgestatteten wetzen ihre Messer im Versteckten: Arbeit verweigern, schmollen, Intrigen spinnen, sich zusammen tun und mobben sind verbreitete Mittel. Wenn zwei sich zusammen tun können, ist die Sache einfacher. Hier fängt die Geschichte vorne an, denn was tun die beiden jetzt?
Seit Wochen ist schöner Frühling. Ich freue mich ab jedem Krokus, das sich mit Lichtgeschwindigkeit entfaltet. Um Ostern herum mache ich dann eine Woche Ferien in Südfrankreich, in Saintes Maries de la Mer. Dort hat es um diese Zeit nie geregnet und es war immer schon warm. An Ostern findet ein provencalischer Stierkampf statt. Mehr eine Vorführung der Hütekunst als ein Kampf. Die Stiere werden am Schluss in einem Ring aus Pferd und Reiter durch die Strassen getrieben. In den Restaurants gibt es feine Menus mit Müschelchen (Tellines) und Stier (Pavée de Taureau). Zum "Petit Apéro" gibt es ein-zwei Gläschen Weisswein und sechs Austern. Das alles mit salziger Meerluft und südfranzösischem Flair. Da kann ich mich so richtig freuen.
Muskelkater vom Wischen. Nein, nicht im Büro oder zuhause. Auch wenn ich da oft anpacke. Ich habe diese Woche drei Matches im Curlingclub. Intern und gegen andere Teams. Jeder Spieler spielt pro Durchgang zwei Steine. Die anderen werden begleitet und eben oft verlängert durch Wischen. Da das Eis zu einem ganz feinen Wasserfilm aufgeweicht wird, gleitet der Stein schneller und weiter. Je höher der Druck beim Wischen, desto mehr Wirkung zeigen diese Anstrengungen. Man legt sich also mit dem ganzen Körpergewicht auf den Besen. Curling ist wirklich Sport. Im Internet unter www.youtube.com muss man im Suchfeld "Curling" eingeben, dann kann man ein paar Spielchen und Spielzüge verfolgen.
Genau richtig hat das Jahr begonnen, ohne grosse Hektik und ohne dringendste Anfragen. Offenbar ist es allen gut gelungen über die Festtage zu kommen. Wenn man ein wenig ausgeruht ist, sind die Belastungen geringer. Mehr Probleme macht mir die Servermigration der Sites, die ich betreue. Up- und Download müssen neu eingerichtet werden, was Veränderung der Software bedingt. Deshalb konnte ich die Site nicht so gut verändern. Hiermit starte ich den Versuch, den Blog wenigstens zu aktualisieren.
Vor neun Jahren habe ich meine Praxis für Berufs- und Laufbahnberatung gegründet. Ein sehr schönes Unternehmen. Ich möchte auf diesem Weg allen Kundinnen und Kunden für das Vertrauen herzlich danken. Herzlichen Dank auch für all die Vermittlungen und anderen grossen Aufträge. Ohne sehr gute Zusammenarbeit mit Fachleuten und einem Netzwerk zu Menschen aus allen möglichen Fachgebieten geht das nicht. Anwälte, Versicherungen, Kollegen aus Institutionen, Lehrerinnen, Therapeutinnen vermitteln immer wieder Leute zu mir. Herzlichen Dank.
Am MAZ mache ich eine Fachjournalistenausbildung (siehe Beitrag weiter unten). Journalisten sind nicht gerade extravertiert. Sie leben in der realen Welt und in einer Fantasiewelt, die sie in einer Reportage oder als Feature beschreiben. Ich weiss noch nicht genau, welches Mittel ich am besten einsetzen soll. Ich weiss nur, dass wir an der ersten Zwischenprüfung im Januar irgend etwas schreiben müssen in einer bestimmten journalistischen Form. Journalistisches Recherchieren haben wir auch gelernt. Da war ich versiert, da ich mich täglich im Internet bewege und Fakten, Informatives und Wichtiges sammle. Ich sammle die Dinge nicht systematisch. Ich bewege mich eher wie ein Schiff, das sich durch das Meer pflügt. Eine deutliche Vergrösserung des Horizontes ist möglich.
Ich habe unterdessen mit der Ausbildung zum Fachjournalisten beim MAZ angefangen, damit ich meine Publikationen fachkundiger verfassen und publizieren kann. Da ich fast täglich Berichte schreibe, ist es für mich sehr nützlich, mich mit meinem Schreibstil etwas auseinanderzusetzen. Das ist gar nicht so leicht wie es aussieht. Ich habe zurzeit aber keine Ambitionen, eine Fachjournalistenlaufbahn einzuschlagen. Mein Kerngebiet bleibt die Psychologische Beratung mit allen Facetten. Trotzdem entsteht ein neues Netz von Beziehungen, was ich in meinem Beruf sehr schätze. Ausserdem bleibe ich für mich selbst glaubhaft. Vielen Menschen in meiner Praxis darf ich Mut machen, sich doch an etwas Aussergewöhnliches und Neues heranzuwagen.
Wie komme ich zu neuen Angeboten (z.B. Psychologische Begleitung bei OPs). Ich habe viele Klientinnen und Klienten, die mit unterschiedlichsten Fragen und Problemen zu mir kommen. Wenn jemand ausdrücklich definiert, was belastend ist, es diese Dienstleistung noch nicht gibt und ich Unterstützungsmöglichkeiten mit meiner Fachkundigkeit sehe, nehme ich das Angebot in mein Programm auf. Die Bedürfnisse ändern im Verlaufe der Zeit deutlich, so dass meine Arbeit immer wieder Änderungen unterworfen ist. Ich habe mich persönlich mit der Swissair identifiziert. Als Mitarbeiter habe ich die Behandlung des Personals,die Löhne, die Bevormundung der Flight Attendants kritisiert. Wir wurden wirklich kurz gehalten (jetzt ist allerdings alles noch strenger). Viele hatten das Gefühl, dass Verantwortliche für den Niedergang zu benennen seien. Ich arbeitete zu Beginn der 80-er Jahre dort, als wenigstens ein gutes Gefühl blieb, wenn die Gäste zufrieden bis sehr zufrieden reagierten auf wirklich zuvorkommende, sogfältige Betreuung während des Fluges. Die Airline war gesund. Jetzt gelingt mit den aktuellen Resultaten (Freisprüche) des grössten Wirtschaftsprozesses der Schweiz die Aufarbeitung wieder nicht so recht. Die Kleinen wurden geängstigt, entlassen, die Löhne wurden gekürzt, die Pensionskasse mit Ach und Krach teilweise gerettet. Niemand sprach von Entschädigung. Einige (viele!) habe ich beraten, so dass sie jetzt wieder eine berufliche Perspektive haben. Die Verarmung der Presselandschaft hat neue Höhen erreicht. Jetzt müssen wir uns in Bern bald mit Zürcher News herumschlagen. Nicht dass ich etwas gegen Zürcher hätte. Ich habe da 10 Jahre gelebt, gearbeitet und studiert, aber umso mehr nehme ich die Nuancen wahr in der Art der Kommunikation Zürich vs. Bern. Ich lese auch jeden Sonntag die Sonntagszeitung, aber die ist schon recht Ost-CH-lastig und nervt deswegen oft. Lesen Sie doch mal Dürrenmatt und Frisch zum Vergleich. Lokaljournalismus kommt anders an. Ein Kunde von mir hat (zwischen Bern und Zürich) eine TV-Redaktionsstelle erhalten. Ich hoffe, dass er im Zentrum der Schweiz gute Arbeit machen und allen gerecht werden kann. Think global, act local. |
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