Psychologische Begleitung und Betreuung bei Schönheits-OP, Operationen, etc.

 

--> Beachten Sie dazu mein Interview in der Schweizer Familie vom 16.3.10

Die Belastung bei einer Schönheits-OP ist enorm. Viele legen sich unters Messer ohne Kenntnisse der Veränderungen, die sich daraus für das Selbstbild ergeben.

Die Schönheitskliniken werben mit Sinnsprüchen wie: Das Geheimnis des Lebens liegt in der Suche nach Schönheit (Oscar Wilde)

Was die Operation und die daraus resultierenden Veränderungen für die Psyche bedeuten, was vorher für Vorstellungen oder Selbstbilder zu Grunde liegen und was während und nach der OP passiert, wird jedoch kaum beachtet. Man liest und hört viel über die Informationspflicht der Ärzte, die über die Risiken aufklären müssen. Die Aufklärung beschränkt sich in fast allen Fällen auf die körperlichen Risiken, Kunstfehler und Operationsschäden.

Wussten Sie, dass in psychotherapeutischen Behandlungen (ohne operationelle Eingriffe) die Körpermerkmale (ich kann mich nicht im Spiegel anschauen) einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Es geht dort darum, ohne Eingriff mit seinem Körperbild zurecht zu kommen. Wenn Sie aus kosmetischen oder gesundheitlichen Gründen eine Offerte oder notfallmässig einen Eingriff machen lassen oder machen lassen müssen, hört es sich an wie in einem gut sortierten Warenhaus. Man muss nur noch die Preise vergleichen. Dumpingpreise im Osten Europas verleiten zudem, sich dort die Nase oder die Zähne machen zu lassen. Über die Qualität muss man sich selbst ins Bild setzen.

Die psychische Erwartung geht dahin, dass durch die Operation und die verbesserte äussere Erscheinung ein glücklicheres Leben gekauft wird. Es ist eine falsche Annahme, dass ein Eingriff nur verschönert und dass Sie, wenn Sie danach in den Spiegel schauen, mit sich wieder zufrieden sind. Es kann ebenso gut zu einer Suchtentwicklung führen. Immer entdeckt man wieder neue so genannte Makel, die den Fokus der Wahrnehmung binden. Die erste OP ist gut verlaufen und so denkt man schon an die nächste Korrektur.

Wenn Sie im Voraus bedenken, was ein solcher Eingriff bedeutet, können Sie sich bei mir psychologisch beraten lassen. Ich begleite Sie im Entscheidungsprozess, begleite Sie zur Klinik, bin da, wenn Sie vor dem Eingriff stehen und bin wieder da, wenn Sie aufwachen. Davor und danach gehen wir den Gefühlen auf den Grund, wie Sie sich selbst im Spiegel sehen, wie Sie sich selbst, ihrer Familie, ihren Arbeitskollegen und der ganzen sozialen Umwelt neu begegnen.

Wir vereinbaren eine Pauschale für eine Phase der Begleitung oder ich berechne den üblichen Stundenansatz.

 

 

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